Kategorie: Allgemein

  • Unser Thema 2026: Wo drückt der Schuh?

    Unser Thema 2026: Wo drückt der Schuh?

    Auch mit guten Schuhen ist es nicht immer bequem, durch Pfullingen zu Fuß unterwegs zu sein. Gemeinderat und Stadtverwaltung haben ein Mobilitätskonzept entwickelt und beschlossen (April 2025), das in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Dabei sollen alle Verkehrsteilnehmer – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem Auto – gleichberechtigt berücksichtigt werden.

    Wir von der GAL-Pfullingen wollen unterstützen, dass die beabsichtigten Maßnahmen diesem hohen Anspruch gerecht werden: sind die Maßnahmen geeignet? Wurden wichtige Bedürfnisse unzureichend berücksichtigt oder gar vergessen?

    Unser Schwerpunkt liegt in den kommenden Monaten beim Fußverkehr, der oft von Planung und Politik als „Sowieso-Verkehr“ abgetan wurde… obwohl er neben Radverkehr, motorisierten Individualverkehr und öffentlichen Verkehr als gleichwertige vierte Säule des Personenverkehrs zu betrachten ist. Die eigenen Füße sind zur Bewältigung der Alltagsmobilität auf Wegen bis zu 2-3 km von großer Bedeutung (so das Ministerium für Verkehr – Baden-Württemberg in der Broschüre „Fußverkehrs-Checks“) sowie der Barrierefreiheit.

    Wie wir vorgehen möchten:

    • Befragung: Die Befragung ist anonym. Die eingegangenen Ergebnisse werden ausgewertet und zusammengestellt und dienen dazu, Problemstellen zu erfassen und zu dokumentieren. (Start November 2025)
    • Begehung: Im ersten Halbjahr 2026 möchten wir die PfullingerInnen zu einer Begehung der kritischsten Stellen einladen, um diese direkt zu erleben und mit Ihnen zu bewerten, wie geeignet die vorgesehenen bzw. mögliche Maßnahmen sind.
    • Bericht: Die Ergebnisse werden aufgearbeitet und bei der Stadtverwaltung eingereicht. Sie sollen in die Umsetzung der Maßnahmen einfließen.

    Also machen Sie mit: Je mehr von Ihnen sich beteiligen und je besser die Qualität der Antworten ist, desto besser können wir Ihre Anregungen und Bedürfnisse bei der Umsetzung des Mobilitätskonzepts einfordern.

    Ermutigen Sie auch Ihre Nachbarn und Bekannten, sich an der Umfrage zu beteiligen!

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  • Austausch mit dem NABU

    Austausch mit dem NABU

    Bild: Karte mit Naturschutzgebiet Pfullinger Echazaue (rotumrandet) Die rötlichen Flächen sind im Eigentum des Nabu und die grünlichen Flächen sind von der Stadt Pfullingen gepachtet, graue Flächen sind in Privatbesitz.

    Beim März-Stammtisch der GAL Pfullingen im Jahnhaus stand der Austausch mit der NABU Ortsgruppe Pfullingen auf dem Programm.

    Im Namen der GAL begrüßte Jutta Kraak das NABU-Vorstands-mitglied Felix Reyhl sowie die zahlreichen Anwesenden.
    Der NABU wurde 1899 in Stuttgart gegründet und gehört heute zu den größten Umweltverbänden Deutschlands mit Bundesweiten Gruppen und internationaler Vernetzung. Die Pfullinger Gruppe weist mehr als 350 Mitglieder auf, wobei der aktive und mitarbeitende Anteil deutlich niedriger ausfällt, schmunzelt Reyhl. Der Arbeitsschwerpunkt der Pfullinger NABU-Gruppe liegt im Naturschutzgebiet Echazaue, erläutert der Ehrenamtler und zeigt die Flächen auf einer auf dem Tisch liegenden Karte.

    Ziel der NABU-Ortsgruppe ist es, die Flächen naturnah zu entwickeln, berichtet Felix Reyhl, und hierbei gilt es den Spagat zwischen dem Landschaftscharakter Auen und Streuobstwiesen zu meistern. Die Echazauen zwischen Pfullingen und Unterhausen sind mit den Bernauer Teichen und den Wasserfallen sowie den bewässerten Streuobstwiesen durchaus eine Besonderheit.

    Um die Streuobstwiesen zu erhalten, pflegt Reyhl selbst 30 Bäume, mäht das Gras und schneidet Hecken. In den Auen-flächen müssen dagegen hohe standortfremde Bäume gefällt werden. In den Auengebieten finden sich inzwischen zahlreiche
    Amphibien, da es durch die nicht mehr vorhandene Fischzucht nun weniger Räuber gibt.

    Dafür gibt es den Biber, erzählt Reyhl und berichtet, dass ein Einzeltier schon länger in den Echazauen aktiv ist und schon früher Bäume gefällt hat. Doch inzwischen sind es 2 Tiere und daher wird auch bald mit Nachwuchs gerechnet. Dies schließt Reyhl aus den Biberbauten, deren Standort er nicht präzisieren wollte. Die Baumaßnahmen der Biber werden bereits vom Biberbeauftragten des Regierungsbezirkes Tübingen
    beobachtet.

    In der anschließenden Diskussion kam die Problematik der freilaufenden Hunde im Naturschutzgebiet – insbesondere zwischen März und Mai wegen der Bodenbrüter – sowie die Mistelproblematik zur Sprache. Die Misteln lieben Pappeln, die jedoch aufgrund Ihrer Größe nicht von den Misteln zu befreien sind. Von dort aus greifen sie auf Obstbäume über, was eine echte Gefahr für die Bestände darstellt.

    Die GAL-Pfullingen, vertreten durch Gabi Uhlhorn bedankt sich bei Felix Reyhl für die interessanten Informationen mit einem kleinen Geschenktäschle und mehrere Gäste haben bereits angekündigt, den einen oder einen vom NABU angebotenen Termin wahrzunehmen. (AS)

  • GAL auf den Wochenmärkten

    GAL auf den Wochenmärkten

    Wahlkampf Landtagswahl 2026: Die GAL-Pfullingen unterstützt den Wahlkampf von Bündnis 90/Die Grünen und war mehrfach auf dem Pfullinger Wochenmarkt vertreten.

    Weiterhin haben wir in Pfullingen an 25 Standorten Plakate aufgehängt.

  • Michael Schrenk ist nicht mehr Bürgermeister

    Reutlingen, 12.01.2021 Auf einer Pressekonferenz heute um 11 Uhr hat Landrat Reumann erklärt, dass Herr Michael Schrenk rechtskräftig seit dem 31. Dezember nicht mehr Bürgermeister von Pfullingen ist. Eine ärtzliche Untersuchung hätte seine Dienstunfähigkeit festgestellt. Daraufhin wurde er in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Das mehrstufige Amtsenthebungsverfahren hätte bereits in September 2020 angefangen und sei nun endgültig am vorigen Tag abgeschlossen worden.

    Herr Schrenk wird „im kleinen Kreis“ am 13.01.2021 verabschiedet. Die Wahl zur Nachfolge soll binnen 3 Monaten statt finden. Bis zur Amtseinführung einer Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers führt sein Stellvertreter Martin Fink die Stadtgeschäfte weiter.

    Herr Schrenk wurde als Nachfolger von Herrn Rudolph Heß 2014 gewählt und hatte sein Amt am 13. Januar 2015 angetreten. Seit einer Sitzung am 26. Mai 2020 war jegliche Kommunikation mit der Pfullinger Stadtverwaltung und dem Gemeinderat abgebrochen… mit einer Ausnahme: »Er hat immer pünktlich seine Krankmeldungen abgegeben.«, so Landrat Reumann.

  • Landkreise auf Klimaschutzkurs

    „Die landkreise in baden-Württemberg bekennen sich zu den Klimaschutzzielen der Landes… Es ist zwar ambitioniert, aber machbar und vor allem auch ökologisch geboten, die Treibgasemissionen des Landes bis in 10 Jahren um mindestens 42 Prozent unter das Niveau von 1990 abzusenken“, erklärte der Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg.

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